NATIONAL-BIBLIOTHEK

ALERT überwacht über das Archiv in Richelieu

 

Gekoppelt mit dem Supervisor Vespa von CEGELEC garantiert ALERT die Erhaltung der Archivdokumente, wie z.B. die ältesten Gegenstände und Kleidungen des französischen Kulturgutes

Geschichte

bnf_1Der Standort Richelieu ist die historische Wiege der National-Bibliothek von Frankreich seit 1720. Sie ist im Laufe der Jahrhunderte im Vergleich zu ihrer Erst-Konstruktion, die aus dem Zeitalter des Mazarins stammt, umgestaltet und verändert worden.
Dieser Standort schützt 4 der ältesten Bereiche der Sammlungen der National-Bibliothek, und zwar:

  • Karten und Pläne
  • Prägestempel und Photographien
  • Manuskripte, westliche und östliche Divisionen
  • Währungen, Medaillen und Antikes
  • Musik
  • Schauspielkünste

Die Firma CEGELEC übernimmt in Zusammenarbeit mit SAMEX die Integration eines kompletten Fernüberwachungssystems für den Standort Richelieu, um optimale Bedingungen bei der Erhaltung der Archive und der Wertgegenstände zu garantieren.

 

Beschreibung des Supervisor-Systems

Das Supervisor-System umfasst 3 Betriebsstationen, die mit den Supervisor VESPA von CEGELEC ausgestattet sind. In einer dieser Stationen ist mit Alert integriert. Das System umfasst 1 Ethernet-Netzwerk und 3 Feldnetze, die 25 Einheiten für lokale Bearbeitungen einer Datenbank mit 300 Ein-und Ausgängen umfasst. Die Informationen, die aus den lokalen Einheiten kommen werden mittels der CEGELEC-Karten ASPA VE 7000 dem Supervisor-System übertragen. Die Gesamteinheit überwacht mehr als 100 kritische oder vorrangige Alarme. Diese werden mittels SMS an die Handys der jeweils den entsprechenden Alarmen zugewiesen Personen versandt. Das Wartungspersonal der Nationalbibliothek ist ständig am Standort anwesend. Sobald ein kritischer Alarm ausgelöst wird, greifen die Wartungs-Spezialisten von SAMEX ein. Die Alarme können ebenso via Fax an die zentrale Konvektor-Abteilung des SAMEX-Büros oder an einen Sicherheits-PC gesandt werden.

 

Prinzipielle Alarm-Typen

Um den Erhalt der Archivdokumente und der anderen wertvollen Objekte am Standort Richelieu zu gewährleisten, muss eine große Anzahl von Kriterien berücksichtigt werden. Die Zentrale der Luftbehandlung wird zur Gewährleistung einer konstanten Qualität bezüglich Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur an den Orten, an denen die Manuskripte gelagert sind, ständig überwacht, um abzusichern, das die Bedingungen immer den Anforderungen zur Lagerung besonders empfindlicher Gegenstände entsprechen. Ebenso wird der Wasserhaushalt ständig kontrolliert, um ein reibungsloses Funktionieren des Heizungs-und Klimasystems zu gewährleisten. Das Elektrizitätswerk steht ebenfalls unter ständiger Kontrolle. Der Verbrauch der verschiedenen elektrischen Energiequellen wird systematisch kontrolliert. Sobald das Höchstverbrauchsniveau erreicht wird, können einige Energiequellen abgeschaltet werden, um den elektrischen Verbrauch an einer definierten Schwelle aufrechtzuerhalten. Im Fall von Stromabbrüchen steht ein Stromgenerator zur Verfügung, welcher die Stromversorgung in den kritischen Gebäuden übernimmt.

Der Standort Richelieu in kurzen Worten:

  • 65 000 m2 • 20 Millionen Dokumente
  • 8 Lese-Säle
  • 3 Ausstellungs-Galerien
  • vier Restaurierungswerkstätten • eine Reproduktionswerkstatt
  • 450 Personen und eine Feuerwehrmannschaft
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Das System überwacht ebenso das Niveau der Senkgruben und den Betrieb der Räumungspumpen, um das Wartungspersonal bei Überschwemmungsrisiko oder Wassereinbrüchen verständigen zu können.

 

Bilanz

Die Lagerbedingungen unseres Kulturgutes sind dank der ständigen Kontrolle der Faktoren, die die Erhaltung der alten Gegenstände und ganz besonders der Manuskripte beeinflussen, optimal.

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