Neues Gebäude - und Alarmmanagementsystem der ETH ZÜRICH

 

eth_1Seit dem 1.Juli 2001 wird an der ETH Zürich in den Abteilungen Sicherheit und Gebäudebetrieb mit dem neuen Gebäude- und Alarmmanagementsystem operativ gearbeitet.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich wurde 1854 von der Schweizerischen Eidgenossenschaft gegründet. Über 7500 Mitarbeiter sind in Forschung und Lehre sowie in der Verwaltung tätig. Die Statistik weist derzeit etwa eingeschriebene 11700 Studierende aus. Unter den ehemaligen Professoren und Absolventen der ETH findet man Nobelpreisträger, wie Wilhelm Konrad Röntgen und Albert Einstein.

Technische Daten zur ETH

Die ETH ist auf 5 Standorte mit mehr als 220 Gebäuden in Zürich verteilt. Es gibt 11 Gebäudebereiche, 2 Alarmzentralen, 3 Engineeringstationen und 12 Bedienstationen.

 

Zielsetzungen

Ziel war es, eine transparente und langfristig tragfähige Basis zu schaffen, mit der

  • den Anforderungen und Bedürfnissen einer modernen Gebäudeautomation und moderner Sicherheitsleitsysteme in wirtschaftlicher Weise entgegengekommen wird,
  • neue bzw. erneuerte Anlagen und Gebäude effizient und zielorientiert integriert werden können,
  • die Erreichung der Energieziele nachhaltig unterstützt werden,
  • die Komfortbedingungen in den Räumen verbessert werden können und
  • auf zukünftige Veränderungen und Erweiterung flexibel reagiert werden kann.

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Die Verwirklichung

Das ausgewählte SCADA Produkt "Wizcon" deckt die geforderten Funktionen des Gebäudemanagements optimal ab:

  • Client/ Server Struktur
  • Grosse Anzahl von zur Verfügung stehenden Schnittstellen bzw. Treibern für die Anbindung von Subsystemen (z.B. Sauter Ey2400 und Ey3600, Cerberus)
  • Integrierte WEB-Schnittstelle, d.h. Bilder, Diagramme, Alarmlisten und Protokolle sind komplett auf einem Standard Browser verfügbar

Die Forderungen nach einem modernen Alarmmanagement werden mit der integrierten Erweiterung ALERT abgedeckt:

  • Volle Integration in Wizcon, d.h. die Alarme werden dynamisch generiert.
  • Alarmausgabe auf Drucker, Pager, Natel, Voice, Fax und E-Mail kann konfiguriert werden.
  • Aufgaben können für Funktions- und Benutzergruppen definiert werden.
  • Alarmabläufe werden entsprechend dem Bereitschaftsplan automatisch erzeugt.
  • Alarmübersichten können anwenderspezifisch ausgegeben werden.

ALERT verwaltet mehr als 25000 Alarme in den folgenden 11 Gebäudebereichen: Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, Heizungsanlagen, Kälteanlagen, Sanitäranlagen, Elektroanlagen, Brandmeldanlagen, Beleuchtungsanlagen, Sicherheitsanlagen, Transportanlagen und Messungen. In der neuen Alarmzentrale auf dem Campus am Hönggerberg steht die entsprechende Ergonomie und Funktionalität zur Verfügung, die für effiziente Alarmbehandlung, sowie Alarm-Controlling und -Management notwendig ist. Die Alarmzentrale Hönggerberg ist für das Alarmmanagement vor Ort, im Zentrum und in den Außenstellen verantwortlich. In der Alarmzentrale ist während 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr im Dreischicht-Betrieb mindestens ein Mitarbeiter der Abteilung Sicherheit präsent. Die Behandlung der Alarm- und Störmeldungen und die Bedienung der Telefonanlage außerhalb der normalen Arbeitszeiten sind die Hauptaufgaben dieser Mitarbeiter. Wenn der Standort Zentrum (wo sich die zweite Alarmzentrale befindet) und die anderen Außenstellen nicht besetzt sind (nachts und am Wochenende), leitet ALERT die Alarme über die Alarmzentrale am Hönggerberg an das jeweils betroffene Bereitschaftspersonal weiter. Dieses kann dann die Situation überblicken und bei Bedarf eingreifen. Die Software ALERT unterstützt die Mitarbeiter mittels Störstatistiken, automatischen Interventionsabläufen und Logbuch.

 

Flexibilität durch offene Integration von Anlagen und Objekten nach Auftragsabschluss

An der ETH Zürich werden laufend Anlagen oder ganze Gebäude saniert und auch neue Gebäude erstellt. Die Gebäude- und Sicherheitstechnik muss dann in der Regel in das Gebäude- und Alarmmanagement integriert werden, was mit dem neuen System möglich ist. Die Realisierung des neuen Gebäude- und Alarmmanagementsystems an der ETH Zürich durch die Firmen : SCADA SOFT AG und SAUTER AG  erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der ETH Abteilung Informatikdienste und Kommunikation.

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