OPEL setzt auf QUALITÄT

 

opel 0

 


In der Philosophie der Adam Opel AG ist Qualität der älteste Wert und das Fundament der Marke OPEL. Innovative Technologien spielen dabei eine große Rolle. Nicht nur bezüglich der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge, sondern auch bei der Software, die die Produktion überwacht und Alarme ans Personal weiterleitet.
Im Stammsitz des Automobilkonzerns in Rüsselsheim (13.800 Mitarbeiter) und im Werk in Eisenach leitet ALERT in der Produktion bei Bedarf Alarme an das betroffene Personal weiter.

opel 1

 

Die Organisation der Produktion bei OPEL

Die GE Fanuc SCADA-Software CIMPLICITY und die Fernüberwachungs- und Alarmierungssoftware ALERT von Micromedia International sind in den „Shops“ (Fertigungsstellen; das sind zum Teil Fertigungslinien, zum Teil „devices“ = Inseln) im Einsatz:

  • „Bodyshop“ (Rohbau, Karosseriebau): Hier werden die Blechteile aus dem Presswerk zur Rohkarosserie zusammengefügt.
  • Lackiererei
  • „General Assembly“ (Fertig- und Endmontage): Hier werden der Karosserie Polster, Dach, Kabel, Cockpit, Scheiben und Scheibenwischer hinzugefügt.

Auch die Strecken zwischen den einzelnen Shops, die sogenannten Förderstrecken, werden von CIMPLICITY und ALERT überwacht.
Opel Rüsselsheim und Opel Eisenach vertrauen im Production Monitoring & Controlling, kurz PMC, auf das GE Fanuc SCADA-System CIMPLICITY.
CIMPLICITY bietet als Teil der Software-Familie Proficy fabrikweite Datenerfassung, Visualisierung, Überwachung und Steuerung, sowie Alarmierung. Bei Opel Rüsselsheim und Opel Eisenach werden durch die Software die kompletten Produktionsstraßen des Roh- und Karosseriebaus, der Lackiererei und der Fertig- und Endmontage im Kontrollzentrum visualisiert, was zum einen den Produktionsfortschritt mit Betriebsdatenerfassung beinhaltet, aber auch die Anzeige von Ausfällen einzelner Anlagenteile. CIMPLICITY ist hier für die gesamte Alarmierung mitsamt deren Visualisierung und Archivierung zuständig. Alarme werden dabei je nach Wichtigkeit entweder im Kontrollzentrum durch Farbumschlag und/oder Blinken direkt auf dem Visualisierungsbildschirm der betroffenen Stelle angezeigt, und/oder auf einem Großbildschirm und/oder Warnleuchten direkt vor Ort.


ALERT, der unentbehrliche Bestandteil des CIMPLICITY-Systems

Für die Übermittlung ausgewählter Alarme an die DECT-Telefonanlage und letztendlich an die Telefonapparate der betroffenen Bereiche bedient sich CIMPLICTY der Möglichkeiten der Software ALERT. Dabei wird auch die Quittierung der Alarme am Telefon zuverlässig über ALERT zurück an CIMPLICITY übertragen. Durch die Kombination beider Software-Pakete ist somit eine gezielte audiovisuelle Alarmierung des Personals möglich. Die Integration beider Systeme stellte sich durch den bereits in der ALERT-Software integrierten CIMPLICITY-Mediator (entwickelt von Micromedia International) als sehr einfach heraus.

Opel-Werk Eisenach

 opel 2


Da täglich pro Shop 60.000 Meldungen anfallen, werden nicht alle Meldungen von ALERT ans Personal weitergeleitet. Nur bei wichtigen Meldungen benachrichtigt ALERT das Personal auf seinem DECT-Telefon. Somit wird die Mobilität des Personals gewährleistet: es muss nicht vor dem Überwachungsbildschirm sitzen, sondern kann sich frei im Werk bewegen und so anderen Aufgaben nachgehen.



Eine optimale Reaktionsschnelligkeit

Der Ausfall eines Roboterarms gehört zu den Alarmmeldungen, die umgehend an das Personal weitergeleitet werden. Im „Bodyshop“ greifen, schweißen und vermessen bis zu 700 Roboterarme die vorgefertigten Karosserieteile. Hier stehen Präzision und Schnelligkeit auf der Tagesordnung und somit ist beim Ausfall eines Roboterarms Reaktionsschnelligkeit des Personals gefragt. Der Einsatz von CIMPLICITY und ALERT macht dies möglich. Die umgehende Benachrichtigung des Personals durch ALERT kann unvorhersehbare kostspielige Stillstände verhindern.

Das Personal, das den Anruf auf seinem DECT-Telefon entgegennimmt, quittiert dann die Alarmmeldung entweder positiv, was die Eskalation (Anrufweiterleitung) sofort beendet, oder – wenn der Anruf nicht entgegengenommen wird – es wird sofort weitereskaliert, das heißt die nächste Telefonnummer auf der konfigurierten Liste wird angerufen. Es wird bis zu drei Stufen eskaliert: Wenn auch unter der zweiten Telefonnummer niemand erreicht werden kann, schickt ALERT eine Nachricht an das Management, dass kein Personal erreicht werden konnte.
Im Alarmfall und bei Weiterleiten dieses Alarms durch ALERT an das Personal ist „die richtige Person in Kürze am richtigen Ort“.  Dies nennt Michael Gaulke, Leiter des Projektes bei OPEL in Rüsselsheim, als DAS überzeugende Resultat, das durch den Einsatz von ALERT bei OPEL erreicht wird.


Rückverfolgbarkeit als „Stärke“ von ALERT

ALERT leitet nicht nur die Alarme an das Personal weiter, es werden zudem alle Ereignisse und Alarme der überwachten Anlage sowie die Handlungen des Einsatzpersonals (Quittierungen, Login, Logout) registriert, so dass eine komplette Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist. Diese Funktionalitäten von ALERT existierten in der vorher von OPEL benutzten Alarmweiterleitungssoftware nicht, so dass Herr Gaulke sie als erheblichen Vorteil unterstreicht.

 


150 Jahre Opel
Nach einer Schlosserlehre im Betrieb seines Vaters führte eine Wanderfahrt den zwanzigjährigen Adam OPEL 1858 nach Paris, eine Stadt, deren industrielle Entwicklung ihn inspirierte. Mit den Erfahrungen, die er bei Nähmaschinenherstellern in Frankreich sammelte, begann er 1862 seine eigene Produktion in Rüsselsheim.
1886 produzierten seine Söhne das erste Fahrrad (Hochrad).
1899 folgte dann das erste Automobil. Zunächst wurden die Automobile auf Basis der Fahrgestelle des französischen Konstrukteurs Darracq in Rüsselsheim montiert. Die Brüder Fritz und Wilhelm erforschten intensiv das französische Know-how und verbesserten es gezielt, so dass im Herbst 1899 der erste OPEL in Eigenkonstruktion entstand.
Fast hundert Jahre später, in den 1990er Jahren, gewann das Thema Umwelt rapide an Bedeutung. Seit 1989 rüstete OPEL als erster europäischer Hersteller alle Modelle serienmäßig mit Katalysator aus.
Heute ist Opel mit rund 40.000 Beschäftigten einer der größten Fahrzeughersteller Europas. Mit Begeisterung und Kompetenz entwickelt, baut und verkauft das Unternehmen innovative Fahrzeuge wie Insignia, Astra und Corsa. Der Ampera, „Auto des Jahres 2012“,  ist das erste Elektrofahrzeug eines europäischen Herstellers.

S5 Box

Login Form